Montag, 28. Mai 2012

Meer

Wenn man ans Meer kommt
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen 
soll man den Faden verlieren.

und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen.

Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleine Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen nur Meer
Nur Meer.

- Erich Fried -



Freitag, 11. Mai 2012

Ich liebe meine Mama, weil...




Am Sonntag ist Muttertag und ich bin einmal auf die Suche gegangen und habe zusammen getragen, aus welchen Gründen Mütter so sehr geliebt werden...






..

..weil ich immer noch ihr "Kind" bin, auch wenn ich schon 32 bin...



Ich liebe meine Mama, weil sie mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich jetzt bin. Und außerdem liebe ich sie, weil ich jederzeit zu ihr kommen kann und sie mir mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Schönste ist sie überhaupt und ich bin stolz darauf, dass ich auch mein Aussehen von ihr geerbt habe.


Weil sie in jeder Lebenskrise als erstes zu Obi fährt und Pflanzen für ihre Terrasse kauft.
Weil sie immer noch nicht weiß, wie man Desktop ausspricht. Bei ihr klingt es ein bisschen wie Pullover.
Weil sie keinen Alkohol trinkt, aber trotzdem immer ganz edlen Wein im Haus hat, weil sie ihrem Weinhändler eine Freude machen will.
Weil sie der nerdigste Mensch ist, den ich kenne, obwohl sie dieses Wort natürlich gar nicht kennt. Aber in ihrer Gegenwart kriegt man im größten Chaos Bodenhaftung.
Weil sie ein regelrechtes Warenlager betreibt. Egal, was einem nachts um zwei gerade einfällt was man braucht, sie hat es im Schrank, Einlegesohlen, Nasentropfen, Taschenlampen, Kreuzschlüssel, Baldrian...




Ich liebe meine Mama, weil sie immer zu mir hält und für mich da ist. sie mir immer das gefühl gibt wertvoll zu sein, weil sie ein wundervoll positives wesen hat, dabei so rührend mit ihrem enkelkindchen umgeht und so glücklich dabei ist. ach, es gäb noch tausend andere sachen. sie ist einfach die beste mama der welt und ohne sie wär ich aufgeschmissen!




... sie einfach die beste Mutter ist, die ich mir wünschen könnte. Mich immer irgendwie versteht und immer für mich da ist/war.



..sie die liebste, lustigste, verpeilteste, am besten kochende, schönste und süsseste Mama der Welt ist



...weil ich mich ausnahmslos IMMER auf sie und ihren Rat verlassen kann!


....sie die mit Abstand stärkste Frau ist die ich kenne

...sie immer für mich da ist

...sie mich liebt trotz all meiner fehler

...sie alles für mich und meine Geschwister tun würde

...gnadenlos ehrlich ist zu mir

...in jeder scheiß Situation trotzdem lächeln kann

...wunderschön ist sie auch noch. Und sie hat einen prima Klamotten Geschmack




Ich liebe meine Mama weil:
- sie immer da ist um mir zuzuhoeren und Rat zu geben, egal wann

- weil sie liebenswert, wunderschoen, lustig, ehrlich und stark ist

- weil sie mich kennt seit ich 4.6 cm klein in ihrem Bauch war (da hat sie mich naehmlich zum ersten mal "gesehen" auf dem Ultraschallbild

- weil sie super lecker kochen kann

- weil sie alles fuer meinen Bruder und mich geopfert hat

- weil sie sich ueber Kleinigkeiten immer noch wie ein Kind freut

- weil sie immer fuer Spass zu haben ist

Ich koennte jetzt noch Stunden lang Sachen aufzaehlen



Glaubt mir, ich könnte das stundenlang fortführen, so viel habe ich gefunden.
Vielleicht fällt Euch ja auch noch etwas ein!?


Herzlichst, Silke





Dienstag, 8. Mai 2012

Ein kleiner Gute Nacht Tanz...



Meine Leidenschaft gehört u.a. dem Tango Argentino. Heute lasse ich Euch einen tänzerischen Gute Nacht Gruß hier....






Herzlichst, Silke





Lied für alle Mai Babies


Ich habe kein schönes Lied gefunden, welches einen Zusammenhang zum Monat Mai hat. Deshalb habe ich beschlossen, einfach ein schönes aus den derzeitigen Charts zu wählen...






Herzlichst, Silke




Mittwoch, 25. April 2012

Lass Dich fallen



Heute morgen las ich diese Worte von Robert Betz und fand, dass man sie perfekt adaptieren kann, um sie Frauen mit auf den Weg für die Geburt zu geben. Lest selbst:




Lass dich fallen, lass dich führen, lass das zu, was jetzt ist

Das Gefühl der Gelassenheit stellt sich ein, wenn du die Dinge zulässt, die jetzt da sind, im Außen wie in deinem Innern. Etwas so annehmen, wie es jetzt ist oder erscheint, heißt JA sagen. Dieses Annehmen heißt Loslassen von dem Gedanken „Das sollte jetzt nicht so sein!“
Je eher du es annimmst und dem Leben vertraust, desto schneller kann es sich verändern. Je länger du dagegen ankämpfst, desto weniger kann es sich verändern. Wenn du glaubst, viel tun zu müssen, wenn der Druck da ist, etwas verändern oder um etwas kämpfen zu müssen, geh nach innen und sage: „Alles, was jetzt da ist (innen wie außen) darf jetzt da sein, weil es da ist.“ Nimm den Druck raus und vertraue, dass alles zu deinem Besten geschieht und übe dich in Gelassenheit.
Geschehen lassen, mich fallen lassen, mich führen lassen..., wenn du immer wieder in diese Haltung des weiblichen Prinzips gehst, kann das Leben für dich arbeiten und es öffnen sich Türen, die du vorher, in deinen Stunden der Dunkelheit und Verzweiflung, nicht sehen konntest.


- Robert Betz - 



Samstag, 21. April 2012

Füsse



Ich halte deine Füße
in den Händen
und stelle mir vor,
wie ich dir dabei helfe,
dich im Leben zu
verwurzeln.
Wurzeln
wachsen dabei
aus meinen Gedanken,
aus deinen kleinen Füßen,
in die Welt,
in die Erde,
ins Leben hinein
und verankern dich,
im Jetzt,
im So sein,
im Du sein.
Ich stelle mir vor, 
wie sie dich stärken
und dich halten,
im Leben,
im Lieben,
im Mensch sein,
so wie ich dich halte,
deine Füße halte.
Mit meinen warmen Händen,
halten die Wurzeln dich - 
geben sie dir Kraft
für dein
Leben.

- Heidrun Otting Woll - 



Dienstag, 17. April 2012

An meine Mutter




So gern hätt' ich ein schönes Lied gemacht,
Von deiner Liebe, deiner treuen Weise,
Die Gabe, die für andre immer wacht,
Hätt' ich so gern geweckt zu deinem Preise.
Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,
Und wie ich auch die Reime mochte stellen,
Des Herzens Fluten rollten drüber her,
Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.
So nimm die einfach schlichte Gabe hin,
vom einfach ungeschmückten Wort getragen,
Und meine ganze Seele nimm darin;
Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.

(Annette von Droste-Hülshoff)




Montag, 2. April 2012

Montag, 19. März 2012

Vom Zauber des Gänseblümchens...

Weil mir so nach Frühling ist und ich Gänseblümchen liebe...

Es war einmal ein kleines Gänseblümchen.
Ganz alleine stand es auf einer großen Wiese inmitten lauter zarter Pusteblumen.
Wie fröhlich sie doch alle waren.
Sie tuschelten und lachten, umarmten sich vor lauter Glück.
Niemand von ihnen kümmerte sich auch nur im Geringsten um das kleine Blümchen.
Voller Sehnsucht schaute es traurig in die weite Ferne.
Wie sehr wünschte es sich doch einen Freund... einen Freund,
dem es sich anvertrauen, mit dem es glücklich werden könnte.
Doch weit und breit war nichts zu sehen... kein anderes Gänseblümchen, außer ihm.
Müde vor Kummer ließ es sein kleines Köpfchen hängen und weinte leise vor sich hin.
Tränen legten sich wie glitzernde Tautropfen auf seine grünen Blättchen.
Fast wäre das kleine Blümchen vor Erschöpfung eingeschlafen, da passierte es... das unglaubliche Wunder!
Ein helles Leuchten schob sich durch die dichten Wolken.
Es strahlte durch die dunkle Nacht, wie ein kleines Feuerwerk aus lauter glänzenden Diamantensplittern.
Das kleine Gänseblümchen rieb sich seine Äuglein.
Es war schon ganz geblendet von dem wundersamen Licht.
Was konnte das nur sein?
Immer näher kam es ihm entgegen und plötzlich spürte das kleine Blümchen, wie sich eine angenehme Wärme in seinem Herzen breit machte...
Eine Wärme, die es bis zu diesem Zeitpunkt noch niemals in seinem Leben fühlte.
Und dann war es endlich zu erkennen...
Das helle Leuchten kam von einem Sternchen, das sanft zur Erde nieder schwebte.
Verzaubert von einem Elfenkuß berührte es kaum den Boden, als auch schon ein kleines, wunderschönes Gänseblümchen aus ihm wuchs, mit Licht und Glanz durchflutet.
Wie freute sich das Blümchen da, denn jetzt hatte es einen Freund gefunden, an den es schon lange nicht mehr zu glauben wagte.
Doch nun war sein größter Wunsch endlich nach langer Sehnsucht wahr geworden .
Von da an hörte man nicht mehr nur noch das leise Lachen der
vielen zarten Pusteblumen auf der Wiese... nein.
Wenn man ganz genau hinhörte, konnte man nun auch die beiden
Gänseblümchen leise tuscheln hören, wie sie voller Glück
die Freude über ihre Freundschaft miteinander teilten.

© S.Fröhlich




Mittwoch, 14. März 2012

Mutter an Kind

Wenn man Leben in den Händen hält,

Begreift man dessen einmaliges einzigartiges Wunder.

Ein lebendes Geschenk das keimt, wächst und gedeiht

Augenblicke, Stunden, Tage, Wochen, Monate

Zwei Herzen miteinander durch das nährende Geschenkkordel verbunden.

Mit jedem Pulsieren nährt die Nabelschnur

ein lebendiges menschliches Wesen,

bis es lacht und weint und sich dreht

Geborgen in seiner warmen Höhle aus beschützenden Häuten

Liebe pulsiert Herzschlag für Herzschlag

durch alle Sinne.

Die Neugier auf das neue Menschenkind,

mildert den Geburtsschmerz

der den Kreis zur Welt öffnet.

Es fühlt, atmet und schreit.

Hungrig nach Leben sucht es mit allen Sinnen

nach Milch und Geborgenheit und Liebe.

Wenn eine Frau Leben schenkt ist sie noch keine Mutter.

Mutter ist sie erst dann, wenn sie mit ihrem Kind

durch eine unsichtbare

nährende Nabelschnur für immer verbunden bleibt,

wenn sie es an der Hand nimmt

und es die ersten Schritte lehrt,

wenn sie ihm die Tränen trocknet

und ihm begreiflich macht,

dass das erste Wort nicht Mama ist,

sondern Liebe.

Wenn man Leben in den Händen hält,

weiß man, es hat einen Namen - K i n d.


- Donata Frank -




Donnerstag, 1. März 2012

Babybauch

Ich liebte meine Babykugel und mochte es sehr, wenn Menschen, die mir nahe stehen, sie streichelten.

Nicht in Ordnung fand und finde ich, wenn alle möglichen Menschen einen Babybauch zum Anlass nehmen, ihn grundsätzlich ungefragt anzufassen.

Geht es Euch auch manchmal so? Wird Euch da manchmal mehr Aufmerksamkeit zuteil, als Euch lieb ist? Manche Menschen denken einfach, ein Babybauch sei öffentliches Eigentum. Ich finde das Ganze sehr befremdlich, vor allem dann, wenn man sonst doch auch eher auf Distanz geht.

Wenn Euch da jemand zu nahe tritt, bittet ihn höflich aber bestimmt darum, Euren Bauch nicht zu berühren oder geht einfach weg.

Manchmal ist es jedoch auch von Vorteil, wenn die Mitmenschen die Schwangerschaft durch den Bauchumfang wahrnehmen. Sie gehen behutsamer mit Euch um, man wird in Menschenmengen nicht geschubst, und ein freier Platz in Bus oder Bahn ist Euch fast sicher.

Genießt Euren Bauch, lasst ihn gerne auch liebkosen, von wem allerdings, das bestimmt nur IHR!

Herzlichst, Silke




Samstag, 25. Februar 2012

Wachsen kann ich da,...

Wachsen kann ich da, .....
wo jemand mit Freude auf mich wartet
wo ich Fehler machen darf
wo ich Raum zum träumen habe
wo ich meine Füße ausstrecken kann
wo ich gestreichelt werde
wo ich geradeaus reden kann
wo ich laut singen darf
wo immer ein Platz für mich ist
wo ich ohne Maske herumlaufen kann
wo einer meine Sorgen anhört
wo ich still sein darf
wo ich ernst genommen werde
wo jemand meine Freude teilt
wo ich auch mal nichts tun darf
wo mir im Leid Trost zuteil wird
wo ich Wurzeln schlagen kann
wo ich leben kann!

- Unbekannt - 


 



Mittwoch, 22. Februar 2012

Duftwelten




Ich gehöre zu den Frauen, die schöne Düfte lieben. Ich freue mich immer, meine Sammlung schöner Flakons zu betrachten und je nach Stimmung zu entscheiden, wonach mir gerade ist.

Außer meiner Stimmung spielen auch noch andere Parameter mit eine Rolle: Wetter, Vorhaben, Kleidung, Farbe des Make-ups, etc. Ich würde z.B. an einem heißen Sommertag nie einen schweren Duft wählen. Viel eher einen ganz leichten, frischen Duft – vielleicht sogar nur einen sogenannten “Bodymist“. Für den romantischen Restaurantbesuch wiederum kommen die schweren, verführerischen Düfte zum Einsatz und für den Kindergeburtstag sicher ein sportlicher Duft …

Aber was hat das nun alles mit Schwangerschaft zu tun?


Unser olfaktorischer Sinn (Geruchssinn) ist in der Schwangerschaft stark ausgeprägt. Demzufolge nehmen wir Gerüche viel intensiver wahr, was zur Folge haben kann, dass wir manche Dinge, die wir vom Geruch her ansonsten sehr gerne mögen in der Schwangerschaft nicht mehr riechen können. Dennoch möchten viele Frauen auch in dieser Zeit nicht darauf verzichten, verführerisch zu duften.

Was nun, wenn kein Duft, den wir in den Parfümerien so finden uns wirklich zusagt?

Ich habe mir Gedanken darüber gemacht und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es ideal wäre, unseren eigenen Duft zu kreieren, einen, der nur uns gehört, der nur die Ingredienzen enthält, die wir wirklich mögen. Desweiteren wäre das doch eine wunderbare Erinnerung an eine ganz besondere Zeit. Vielleicht würde ich meinen Duft “Expecting” oder “Belly-Fragrance” nennen. Habt Ihr auch einen Namen im Kopf?

Aber gibt es das? Kann ich meinen eigenen Duft kreieren? Man kann!

Anbieter findet Ihr z.B. im Internet.

Wenn Dein Baby dann auf der Welt ist, würde ich aber vom Einsatz von Parfums abraten, denn das “Parfum Mama” ist für die Kleinen das Beste und genau das, was sie brauchen.

Möchtet Ihr als frischgebackene Mama ab und zu doch nicht ganz auf einen schönen Duft verzichten, wählt einen dezentes Parfüm und benutzt Euer Haar als Duftträger.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Experimentieren und Kreieren.


Herzlichst,  Silke


Schönheit als junge Mutter







Ich gestehe, ich gehöre zu den Frauen, denen es wichtig ist, mit Make up  und gestylt aus dem Haus zu gehen. Das heißt nicht, dass ich mich anmale oder verkleide, sondern vielmehr, dass ich versuche meinen Typ zu unterstreichen um mich einfach wohl in meiner Haut zu fühlen.

Selbstverständlich muss Make up und Mode den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Seidenbluse und Spuck-Kind sind sicher kein gutes Duo... ;-)

Ich habe mal nach ein paar Tipps geforscht.


Gerade für frisch gebackene Mütter ist es wichtig zarte und geschmeidige Hände zu haben. Da sie beim Putzen, Waschen oder Aufräumen ziemlich strapaziert werden, sollten Sie ihnen eine Extraportion Pflege gönnen.


Eine Extraportion Pflege

Gerade die strapazierte Haut an den Händen braucht besonders viel Pflege. Handcremes spenden der Haut Feuchtigkeit und machen sie geschmeidig. Cremen Sie Ihre Hände daher regelmäßig ein. Tipp: Ziehen Sie über die eingecremten Hände ein dünnes Paar Baumwollhandschuhe und lassen Sie die Creme über Nacht einwirken. So können sich die pflegenden Wirkstoffe vollständig entfalten.


Pflege für die Hände

"Eine schöne Hand ziert den ganzen Menschen", schrieb einst Heinrich Heine. Stimmt! Gepflegte Hände sind ein echter Hingucker.




Mein absoluter Favorit ist dabei Handcreme von L´occitane











Geschminkt in zehn Minuten


Was lässt uns ganz schnell gepflegt aussehen? Wir erklären Ihnen die unverzichtbare Grundausstattung für ein Make-up in zehn Minuten. Das Tolle: Sie brauchen nur fünf Produkte.


Gut fürs Notfall-Kit sind Express-Produkte, die zwei Funktionen in sich vereinen. Damit brauchen Sie nicht mehr als fünf Utensilien für ein schnelles Make-up. Das spart Zeit in der Anwendung und schafft Platz im Schminkset. Und Sie sind in zehn Minuten fertig.




Fürs Blitz-Make-up braucht es bloss fünf Utensilien.
© Kevyn Aucoin: «All about Make-up»
Schritt für Schritt

Grundierung


Verwenden Sie zur Grundierung ein All-in-One-Produkt, das Creme-Make-up, Abdeckstift und Puder in einem ist. Es ist wie eine flüssige Grundierung grossflächig aufzutragen, zieht sofort ein, korrigiert, mattiert und macht Puder überflüssig.

Lidschatten


Nehmen Sie ein Lidschatten-Duo in Naturfarben - z.B. helles Elfenbein und mattes Graubraun. Tragen Sie den hellen Lidschatten auf dem gesamten Lid und bis zu den Augenbrauen auf. Konturieren Sie die Lidfalte mit dem dunklen Lidschatten und blenden Sie die Farbe nach oben zur Augenbraue hin aus.



Eyelinerstift


Eyelinerstifte sind weicher und lassen sich leichter auftragen als Flüssigliner. Ziehen Sie das Lid straff und tragen Sie den Eyelinerstift in einer Linie möglichst nahe am oberen Wimpernkranz auf.

Wimperntusche


Färben Sie die oberen und unteren Wimpern mit Mascara. Nehmen Sie nicht zu viel Farbe auf und tragen Sie die Wimperntusche nie direkt auf den Wimpernansatz auf. Das wirkt unnatürlich und macht «Fliegenbeine» aus den Wimpern.

Lippenpflege-Duo


Verwenden Sie einen Konturenstift mit integriertem Lipgloss. Ziehen Sie mit dem spitzen Stift auf der einen Seite die natürlichen Konturen an der Aussenkante Ihrer Lippen exakt nach. Dann das Lippenstift-Duo umdrehen: Zum Abschluss farbigen Lipgloss auftragen.


Zum Thema Mode ist zu sagen, dass man als junge Mutter eher den sportlichen Stil bevorzugt, denn Spielplatz und High Heels....nein, wohl eher unpraktisch.
Aber Alltag ist eben nur Alltag und die nächste Gelegenheit zum richtigen "Aufbrezeln" kommt bestimmt.

Hier mal ein paar Tipps für einen sportlichen Modestil:


Sportlicher Stil ist "In"

Modesünden lauern überall. Mal ist man overdressed, mal underdressed.
Und immer wieder fragen sich modebewusste Frauen, welcher Stil denn zu ihnen passt. Gibt es überhaupt den idealen Modestil? Und wie findet man den? Die meisten kleiden sich gerne sportlich: Bluse und Jeans, Pullover und Jeans, Rock und T-Shirt, dazu Sneakers. Doch ist ein sportlicher Stil wirklich immer passend?

Die Antwort lautet ja! Sportlich kann sowohl elegant als auch klassisch sein. Wenn man weiß, wie man gekonnt kombiniert, ist ein sportlicher Stil ein Allrounder, ein Alleskönner und ein Hingucker allemal.Mit luftigem Oberteil in modischen Farben, peppt man jede noch so langweilige Jeans auf. Und wenn es etwas eleganter sein muss, nimmt man statt der Jeans eine Baumwollhose.

Sneakers sind für einen sportlichen Stil unabkömmlich und heutzutage gibt es sie in so vielen Formen und Variationen, dass man sie problemlos zu Hochzeiten als auch zu Partys anziehen kann. Mit einem sportlichen Stil sind sie meistens auf der sicheren Seite, bequem ist es allemal. Und wenn man sich wohlfühlt, funktioniert der Rest von selbst.

Denn in einem unbequem sitzenden Kostüm eine gute Figur zu machen, zu flirten oder den Chef zu beeindrucken ist weitaus schwieriger als mit legerer und sportlich Kleidung, in der man sich wohl fühlt. Und ein sportlicher Stil heißt nicht automatisch weniger Weiblichkeit. Im Gegenteil. Mit modischen Accessoires und einem figurbetonten Oberteil wirkt man sexier als im Grauen Hosenanzug.

Man kann also ruhig öfter die High-Heels im Schrank lassen und zu Sneakers oder bequemen Sandalen greifen. Statt des Hosenanzug lieber eine luftige Baumwollhose mit modischem Top. Vorbei die Zeit, in der man stundenlang bügeln musste, bevor man irgendwohin gehen konnte. Beim sportlichen Stil heißt es: Schrank auf, anziehen, fertig.


Wie Ihr es auch handhabt, wichtig ist, schön ist, wer sich wohl fühlt in seiner Haut! In diesem Sinne, macht Euch schön!

Herzlichst, Silke


Quellen: U.a. Eltern.de,  "All about Make up" Kevin Aucoin,
              Mode & Stil Beratung, Brigitte.de










Mittwoch, 15. Februar 2012

Nestbautrieb





Mein Mann pflegte immer zu sagen: „Soll ich Dir Stöckchen sammeln, Schatz.“ Ich reagierte mehr oder weniger gereizt darauf und ließ mich in meinem Tun in keinster Weise davon abhalten. Ich lebte ihn voll und ganz aus – den Nestbautrieb.

Es ist bekannt, dass Schwangere einem gewissen Putztrieb erliegen, je näher der Geburtstermin rückt.

Du hast das unbändige Bedürfnis, zu putzen, zu ordnen, auszumisten. Kaum bist Du damit fertig, geht das Gleiche wieder von vorn los.

Viel weiß man nicht darüber, doch man geht davon aus, dass dieser Putztrieb hormonbedingt ist.

Nun, wie geht man am besten damit um?



Erst einmal, dieses Phänomen ist vollkommen harmlos, wenn nicht in manchen Fällen sogar hilfreich. Glaubt mir, ich würde etwas darum geben, wenn ich heute noch manchmal hormonbedingte Putzanfälle hätte.

Wichtig ist nur, dass Du darauf achtest, Dich nicht zu übernehmen. Höre auf Deinen Körper, er weiß selbst am besten, wann Du dringend eine Pause benötigst. Spätestens wenn der Bauch permanent hart wird, gehörst Du auf das Sofa und nicht an den Wischmop.

Bedenke auch, dass die meisten Unfälle im Haushalt passieren, Du hast nun die doppelte Verantwortung. Sei vorsichtig und passe gut auf Dich auf!

Und nun – ran an die Stöckchen, damit Dein Küken bald schlüpfen kann



Herzlichst, Silke




Donnerstag, 9. Februar 2012

Auszug aus "Geburt ohne Gewalt" von Frédérick Leboyer

So alles ist vorbereitet. Dunkelheit, Stille, Innere Sammlung. Die Zeit steht still. Das Kind kann kommen. Vor diesem Augenblick der Geburt, diesem so empfindlichen Moment, sollten wir die allergrößte Hochachtung haben. Hier geschieht etwas, was so wenig greifbar ist wie das Erwachen am Morgen.

Das Kind ist auf der Schwelle zwischen zwei Welten.
...Lasst ihm sein eigenes Tempo, seinen Rhythmus seine Zeit...
Warte, Warte.

Wie langsam wie gewichtig vollzieht sich der Übergang. Dieses Kind erwacht zum ersten Mal. Es ist noch mit einem Fuß im Reich der Träume, der andere stößt schon an die Bettkante. Es verlässt die Ewigkeit und springt in die Zeitlichkeit. Das Kind hat begonnen zu atmen.

- Frédérick Leboyer -


Dienstag, 7. Februar 2012

Die zarte Babyhaut im Winter

Mit Winter verbindet man Sachen, wie Schlitten fahren, Eislaufen, Skiurlaub, gemütliche Stunden vor dem Kamin....aber auch Erkältungen, empfindliche Haut durch Heizungsluft und Kälte.

Als Euer Baby noch in Eurem Bauch war, war es durch die Käseschmiere (vernix caesosa) perfekt geschützt. Wie kann ich nun die Haut meines Babys am besten schützen?

Für die Haut Deines Babys ist der Wechsel zwischen der beheizten Wohnung und den Minusgraden während Eurer Winterspaziergänge besonders strapazierend. Durch die Heizungsluft wird die dünne Babyhaut ausgetrocknet und schnell entstehen rote, juckende und empfindliche Stellen. Damit Dein Baby sich auch im Winter pudelwohl in seiner Haut fühlt, kannst Du einige Pflegetipps beachten.

Warum ist die Babyhaut so empfindlich?

Die Haut Deines Babys ist bis zu fünfmal dünner als Deine eigene. Die oberste Hautschicht, die sogenannte Hornschicht, ist noch nicht vollständig ausgebildet. Außerdem fehlt der schützende Fettfilm auf der Hautoberfläche, da die Talgproduktion Deines Kindes noch nicht richtig funktioniert. Aus diesem Grund verliert die Haut Deines Babys sehr schnell an Feuchtigkeit und trocknet aus. All diese Gründe führen dazu, dass die Babyhaut noch keine richtigen Schutzfunktionen besitzt. Dadurch ist sie anfälliger für Infekte und Bakterien und Viren können schneller in die zarte Haut eindringen.

Wie pflege ich Babyhaut im Winter am besten?

Seifen sind für die Babypflege eher ungünstig, da sie als Lauge den natürlichen Säureschutzmantel angreifen. Stattdessen verwendest Du besser seifenfreie, rückfettende Produkte, die hautberuhigende und natürliche Zusatzstoffe enthalten.

Am besten verwendest Du im Winter fetthaltige Cremes zur Pflege:
Je fetthaltiger die Creme, desto besser hält sie die Kälte ab

Trage sie dünn auf. Der Kälteblocker legt dann einen Schutzfilm über die Babyhaut und macht sie widerstandsfähig gegen Frost und Kälte

Bei längeren Aufenthalten in der Kälte darfst Du die Creme ruhig etwas dicker auftragen
Wenn die Sonne scheint, trage auch im Winter eine spezielle Creme auf, die einen Lichtschutzfaktor von mindestens 20 beinhaltet

Babylippen sind 20-mal dünner, als die Gesichtshaut. Sie besitzen kaum Talgdrüsen und keinen eigenen Frostschutz. Creme deswegen auch die Lippen Deines Babys ein.


Quelle:  teilweise netmoms.de


Herzlichst, Silke



Montag, 6. Februar 2012

Babies und die kalte Winterluft

Babys tut frische, kühle Luft gut. Die meisten Babys schlafen gut im Freien bei einer Spazierfahrt. Die Temperaturreize stärken das Immunsystem des Kindes und beugen so Erkältungen vor. Solange verschnupfte Kinder kein Fieber haben, sollte man auch mit ihnen täglich ins Freie, denn die kühle Luft lässt die gereizten Schleimhäute abschwellen.

Zwiebellook für Babys ideal

In jedem Fall muss aber die "Baby-Verpackung" stimmen: Weil der kleine Körper die Temperatur noch nicht selbständig halten kann, besteht die Gefahr, dass Babys schnell auskühlen.
Um zu verhindern, dass Babys frieren, ist der "Zwiebellook" ideal. Denn mehrere übereinander getragene Kleidungsstücke wärmen besser, als ein dicker Winteroverall. Die Luftschichten zwischen den einzelnen Kleidungsstücken speichern die Wärme des Babys besonders gut.
Als erste Schicht ist ein Baumwollbody oder ein Body aus einem Wolle-Seide-Gemisch ideal. Darüber Strumpfhose, Hose und Shirt oder Strampler. Und darüber Jäckchen und warme Thermohose oder Schneeanzug. Warme Socken, Fäustlinge und Mütze machen das Outfit komplett. Schön warm eingepackt in einen Fellsack oder dicken Fußsack ist das Baby perfekt vor der Kälte geschützt. Auf die zarte Babyhaut im Gesicht am besten Fettcreme auftragen. Sie schützt die dünne Haut vor dem Austrocknen.
Regelmäßig überprüfen, ob es dem Kind nicht zu warm ist


Kinderwagen isolieren

Damit die Kälte im Kinderwagen keine Chance hat, kann man den Kinderwagen isolieren. Dazu einfach eine Styroporplatte oder ein Stück Isomatte in Form der Babyschale ausschneiden und unter die kleine Babymatratze im Kinderwagen legen. Das verhindert, dass die Kälte von unten an den Rücken des Babys gelangt. Kinderwägen, die im Hausflur oder vor dem Haus stehen, am besten vor dem Spaziergang mit einer Wärmflasche vorwärmen. Direkt im Fußsack kann man an besonders kalten Tagen auch ein warmes Kirschkernkissen platzieren. Wärmflaschen lieber nicht, denn die können aufgehen und die Kinder können sich daran verbrühen.



Junge Eltern sind oft unsicher und tun bei der "Babyisolierung" manchmal etwas zuviel des Guten. Gerade in den Übergangsmonaten, wenn der Wind kühl ist, aber die Sonne noch wärmt, kann es vorkommen, dass es den Kindern in ihrer Polarmontur zu warm wird. Bei Babys erkennt man das am besten, wenn man mit der Hand den Nacken berührt. Ist es dort heiß oder die Haut sogar feucht, schwitzt das Kind. Dann einfach auf ein oder zwei Lagen des Zwiebellooks verzichten.


Darf man mit einem Neugeborenen raus in die kalte Winterluft?

Die kalte Luft ist mit Vorsicht zu genießen: Ihr Baby hatte es neun Monate lang in Ihrem Bauch kuschelig warm - und jetzt soll es plötzlich frostige Winterluft einatmen? Das ist gewöhnungsbedürftig. Auf der anderen Seite: Auch in deutlich kälteren Ländern werden Kinder geboren - und die müssen mit zum Einkaufen, größere Geschwister in den Kindergarten begleiten und so weiter.
Die allerersten Tage sollten Sie auf jeden Fall daheim bleiben. Wenn Ihr Baby normalgewichtig und kerngesund ist, dürfen Sie aber dann mit kleinen Ausflügen starten, anfangs aber nicht länger als 20 Minuten. Wenn es kälter als - 5 Grad ist: Mit Neugeborenen lieber zu Hause bleiben.
Packen Sie Ihr Baby dick ein und schützen Sie die empfindliche Haut mit Fettcreme. Bei vielen Kinderwägen lässt sich das Verdeck verstellen: Achten Sie darauf, dass möglichst wenig kalte Luft und vor allem kein kalter Wind zu Ihrem Baby gelangt.


Überprüfen Sie regelmäßig, ob es Ihrem Baby warm genug ist. Das fühlen Sie am besten im Nackenbereich. Die Haut sollte warm, aber nicht feucht sein. Wenn sich die Händchen kühl anfühlen, ist das nicht schlimm. Bei eiskalten Händen sollten Sie allerdings schleunigst für mehr Wärme sorgen.

Wenn Sie Ihr Baby gerne im Tragetuch tragen, ist das auch eine gute Alternative für die ersten Winterspaziergänge. Mit Ihrer Körperwärme wärmen Sie Ihr Baby gleich mit. Tragen Sie in jedem Fall eine dicke Jacke, die Sie vorne schließen und achten Sie darauf, dass das Baby mit dem Gesicht dicht an Ihrem Körper liegt - so atmet es vorgewärmte Luft ein.

Quelle: teilweise Eltern.de


Kommt gut durch den Winter!


Herzlichst, Silke





Donnerstag, 2. Februar 2012

Astrid Lindgren - Brief an meinen Sohn





Ich bin eine große Bewunderin Astrid Lindgrens.

Vor kurzem bin ich auf einen Brief gestoßen, der aus ihrer Feder stammt. Sie schrieb ihn an ihren Sohn.

Er hat mich tief bewegt, und spiegelt genau das wieder, das ich empfand, als mein Sohn geboren wurde. Ich möchte ihn gerne mit Euch teilen.


Mein Sohn liegt in meinem Arm. Er ist eine so zarte kleine Last, man spürt sie fast gar nicht. Und doch wiegt sie schwerer als Erde und Himmel und Sterne und das ganze Sonnensystem. Wenn ich heute sterben müsste, so könnte ich die Erinnerung an diese holde kleine Last mit mir ins Paradies nehmen. Ich habe nicht vergebens gelebt. Mein Sohn liegt in meinem Arm. Er hat so kleine, kleine Hände. Die eine hat sich um meinen Zeigefinger geschlossen, und ich wage nicht, mich zu rühren. Er könnte dann vielleicht loslassen, und das wäre unerträglich. So ein Himmelswunder diese kleine Hand mit fünf kleinen Fingern und fünf kleinen Nägeln. Ich wusste ja, dass Kinder kleine Hände haben, aber ich habe wohl nicht recht begriffen, dass mein Kind auch solche haben würde. Denn ich liege hier und blicke auf das kleine Rosenblatt, das die Hand meines Sohnes ist, und kann nicht aufhören zu staunen.Er liegt mit geschlossenen Augen da und bohrt seine Nase in meine Brust, er hat schwarzes, flaumiges Haar, und ich kann ihn atmen hören. Er ist ein Wunderwerk.Sein Vater war hier und fand auch, dass er ein Wunderwerk sei. Er muss also ein Wunderwerk sein, da wir beide es finden. Meine Liebe zu ihm tut fast weh.

Vorhin hat mein Sohn ein bisschen geweint. Wie ein kläglich blökendes Zicklein gebärdet er sich, wenn er weint, und ich ertrage es fast nicht. Wie schutzlos du bist, kleines Zicklein. Mein kleines Vögelchen, wie soll ich dich schützen? Meine Arme schließen sich fester um dich. Sie haben auf dich gewartet, meine Arme, sie waren von Anfang an für dich bestimmt, ein Nest für dich zu sein, du mein Vögelchen.Du bist mein, du gehörst mir jetzt. In diesem Augenblick bist du ganz mein. Aber bald wirst du anfangen zu wachsen. Jeder Tag, der vergeht, wird dich ein kleines Stück weiter von mir wegführen. Nie mehr wirst du mir so nahe sein wie jetzt.Vielleicht werde ich eines Tages mit Schmerz an diese Stunde denken: “Wie die klagende Saite einer Geige, wie ein Kiebitzruf auf der Heide geht die Sehnsucht der Menschen nach Menschen durch die von Menschen bewohnte Welt. Am demütigsten und tiefsten aber sehnen sich die Eltern nach den Kindern, die von den Gesetzen des Lebens in andere Zusammenhänge gerufen wurden”. Das steht in einem Buch, das ich habe.In diesem Augenblick hast du mich, aber gewiss werden die Gesetze des Lebens auch dich in andere Zusammenhänge rufen. Und dann werde ich vielleicht so ein rufender Kiebitz auf der Heide sein und vergeblich nach meinem Vögelchen rufen. Das Vogeljunge wird wachsen und groß werden. Ich weiß, dass es so sein muss.

Aber jetzt, in diesem Augenblick, habe ich dich. Du bist mein, mein – mit deinem flaumigen Kopf und deinen zarten, kleinen Fingern und deinem kläglichen Weinen und deinem Munde, der nach mir sucht. Du brauchst mich, denn du bist nur ein armes, kleines Kind, das auf die Erde gekommen ist und gar nicht ohne Mutter sein kann. Du weißt nicht einmal, was das für ein Ort ist, an den du gekommen bist, und vielleicht klingt dein Weinen deshalb so verirrt. Hast du Angst, das Leben zu beginnen? Du weißt nicht, was dich erwartet? Soll ich es dir erzählen?

Hier gibt es so viel Merkwürdiges. Warte nur, dann wirst du es sehen. Es gibt blühende Apfelbäume und kleine, stille Seen und große, weite Meere und Sterne in der Nacht und blaue Frühlingsabende und Wälder – ist es nicht schön, dass es Wälder gibt? Manchmal liegt Raureif auf den Bäumen, manchmal scheint der Mond, und im Sommer liegt Tau im Grase, wenn man erwacht. Dann kannst du auf deinen kleinen, nackten Füßen dort gehen. Du kannst auf schmalen, einsamen Skispuren in den Wald hinein gleiten – wenn es Winter ist natürlich. Die Sonne wirst du lieben, sie wärmt und leuchtet, und das Wasser im Meer ist kühl und lieblich, wenn du badest. Es gibt Märchen in der Welt und Lieder. Es gibt Bücher und Menschen, und einige von ihnen werden deine Freunde. Es gibt Blumen, sie sind gar nicht nützlich, sondern nur schön. Ist das nicht wunderbar und herrlich? Und auf der ganzen Erde gibt es Wälder und Seen und Berge und Flüsse und Städte, die du nie gesehen hast, aber vielleicht eines Tages sehen wirst. Deshalb sage ich dir, mein Sohn, dass die Erde ein guter Ort ist, um dort zu leben, und dass das Leben ein Geschenk ist. Glaub nie denen, die etwas anderes zu sagen versuchen. Gewiss, das Leben kann auch schwer sein, dass will ich dir nicht verhehlen. Du wirst Kummer haben, du wirst weinen. Es kommen vielleicht Stunden, da du den Wunsch hast, nicht mehr zu leben. Oh du kannst nie verstehen, was für ein Gefühl es für mich ist, dies zu wissen. Ich könnte mein Herzblut für dich geben, aber ich kann nicht eine einzige von den Sorgen wegnehmen, die dich erwarten. Und doch sage ich dir, mein liebes Kind:Die Erde ist die Heimat der Menschen, und sie ist eine wunderbare Heimat. Möge das Leben nie so hart gegen dich sein, dass du es nicht verstehst.


Gott schütze dich, mein Sohn!


- Astrid Lindgren -


Lied für alle Februar-Babies

Mein Lied für alle Februar-Babies verbunden mit einem ganz herzlichen Willkommen in dieser Welt...




Herzlichst, Silke



Freitag, 27. Januar 2012

Nachtruhe

Gar nicht so einfach, eine bequeme Position zu finden, wenn der Bauch immer runder und runder wird.

Erschwerend hinzu kommt, dass die werdende Mama immer häufiger wacht liegt, so viele Dinge gehen ihr durch den Kopf – „werde ich die bevorstehende Geburt überstehen, wird mein Baby wirklich gesund auf die Welt kommen, kommt das bestellte Kinderzimmer noch pünktlich………“

Tja, und dann gibt der kleine Trommler in uns auch nicht immer dann Ruhe, wenn wir es wünschen. Leider wird sich das auch das nicht ändern, wenn er auf der Welt ist.

Eine Massage des Rückens und der Füße kann da Wunder vollbringen. Zumindest Versuche wert sind ebenfalls Entspannungsbäder, beruhigende Tees, einlullende Musik, ein Spaziergang an der frischen Luft und viele, viele Kissen, um den Bauch bequem zu betten.

In der späten Schwangerschaft sollte „frau“ auf gar keinen Fall mehr auf dem Rücken schlafen, denn das Gewicht der Gebärmutter, kann nun auf die „Vena Cava“ drücken. Diese Vene führt das Blut zum Herzen zurück. In diesem Fall kommt es zu Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, dem sog. „Vena Cava Syndrom.“

Einige Frauen spüren das schon sehr früh in der Schwangerschaft (ich gehörte leider auch dazu.)

Die beste Schlafposition ist die Seitenlage, bei der man sich ein Kissen zwischen die Knie schiebt. Dies geht perfekt mit einem Stillkissen.

Am besten auf der linken Seite schlafen. Dies entlastet wiederum die „Vena Cava“, die rechts neben der Wirbelsäule verläuft und das Herz.

Seid nicht verzagt, wenn Ihr Eure Nachtruhe nicht jede Nacht bekommt. Das ist einfach normal. Lest ein gutes Buch, schaut fern, strickt niedliche Babysachen und versucht einfach am Tage ein paar Siestas einzulegen, um das Schlafdefizit wieder aufzuholen.

Schlaft gut!



Herzlichst, Silke



Mittwoch, 25. Januar 2012

Das kleine Lob



"Ein Kind, dem Du etwas befiehlst, wird Dir lediglich gehorchen.
Ein Kind, das Du kritisierst, wird sich lediglich anpassen.
Ein Kind aber, das Du lobst, wird, wird seinen eigenen Weg finden und zu einer selbstbewussten Persönlichkeit heranreifen."
- Alexander Rykow -

Ich bin im Netz auf eine Geschichte eines unbekannten Autors gestoßen. Es ist wieder eine von der Sorte, die mich an wichtige Dinge im Umgang mit dem Wertvollsten was wir haben - unsere Kinder - erinnert. 

Lob ist so wichtig, es ist vollkommen gleichgültig, ob Eure Kinder im Kleinkindalter, in der Pubertät oder auch schon erwachsen sind.

Lest selbst:


Das kleine Lob

"Es war einmal ein kleines Lob, das größer werden wollte. Die Mutter strich ihm über den Kopf und meinte: "Ich fürchte, du bleibst ein kleines Lob. Vergiss aber nie:
Ein kleines Lob ist besser als der größte Befehl!"

Auf seiner Wanderung in die weite Welt kam es zu einem Mann, der gerade sein Auto wusch: "Kannst Du mich nicht gebrauchen - zum Loben?" fragte das kleine Lob.

Aber der putzte weiter und sagte: "Wozu loben? Ich arbeite, damit ich Geld verdiene. Ich putze, damit mein Auto sauber wird. Alles, was ich tue, hat seinen Nutzen. Aber Loben ist zu nichts nütze!"

Das kleine Lob schluckte und ging weiter.

Kurze Zeit später sagte es zu einem Kind: "Ich fände es schön, wenn Du mich brauchen könntest!" Da meinte der Junge aufgebracht: "Pah, loben! Was denn? Etwa die Schulaufgaben, die ich jetzt machen muss? Dass mein Fahrrad einen Platten hat? Oder mein Brüderchen immerzu schreit? Nein, alles ist eher zum Ärgern!"

Das kleine Lob schlich sich traurig davon. Will denn niemand mehr loben? Und das kleine Lob wandte sich an eine alte Frau. "Wen soll ich denn loben?" sagte sie unzufrieden.
"Meine Kinder, die sich nicht um mich kümmern? Oder den Arzt, der schon zwei Jahre an mir herumdoktert?

"Vielleicht könntest Du ein kleines bisschen Gott loben und danken", sagte das kleine Lob vorsichtig.

"Ach Du liebe Zeit", rief die alte Frau, "heute ist doch nicht Sonntag!?" "Vielleicht dafür", das Lob blieb hartnäckig, "dass Du noch lebst, dass Du immer zu essen hast, die Sonne und die Blumen sehen kannst…"

"Was ist das alles gegen mein Rheuma und mein Alleinsein?" unterbrach die alte Frau.

So wanderte das kleine Lob weiter. Es klagte: "Alle fragen nur: Warum? Was bringt das? Ich habe es zu schwer! -

Dabei gehöre ich doch zum Lebenswichtigsten überhaupt: Leben, lieben und loben - nur ein Buchstabe ist jeweils anders! Wenn das Leben lebenswert ist, dann ist es auch liebenswert und dann ist es auch lobenswert.

Und das kleine Lob kam zu dem Schluss:
"Wer sich Zeit nimmt, Atem zu holen, wer wieder richtig sehen lernt, wer die richtigen Maßstäbe setzt, der kann danken und findet zur Freude zurück. Ja, und der muss einfach loben!"


Na, habt Ihr heute schon gelobt? :-)


Herzlichst, Silke




Montag, 23. Januar 2012

Duftwelten



Ich gehöre zu den Frauen, die schöne Düfte lieben. Ich freue mich immer, meine Sammlung schöner Flakons zu betrachten und je nach Stimmung zu entscheiden, wonach mir gerade ist.

Außer meiner Stimmung spielen auch noch andere Parameter mit eine Rolle: Wetter, Vorhaben, Kleidung, Farbe des Make-ups, etc. Ich würde z.B. an einem heißen Sommertag nie einen schweren Duft wählen. Viel eher einen ganz leichten, frischen Duft – vielleicht sogar nur einen sogenannten “Bodymist“. Für den romantischen Restaurantbesuch wiederum kommen die schweren, verführerischen Düfte zum Einsatz und für den Kindergeburtstag sicher ein sportlicher Duft …

Aber was hat das nun alles mit Schwangerschaft zu tun?

Unser olfaktorischer Sinn (Geruchssinn) ist in der Schwangerschaft stark ausgeprägt. Demzufolge nehmen wir Gerüche viel intensiver wahr, was zur Folge haben kann, dass wir manche Dinge, die wir vom Geruch her ansonsten sehr gerne mögen in der Schwangerschaft nicht mehr riechen können. Dennoch möchten viele Frauen auch in dieser Zeit nicht darauf verzichten, verführerisch zu duften.

Was nun, wenn kein Duft, den wir in den Parfümerien so finden uns wirklich zusagt?

Ich habe mir Gedanken darüber gemacht und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es ideal wäre, unseren eigenen Duft zu kreieren, einen, der nur uns gehört, der nur die Ingredienzen enthält, die wir wirklich mögen. Desweiteren wäre das doch eine wunderbare Erinnerung an eine ganz besondere Zeit. Vielleicht würde ich meinen Duft “Expecting” oder “Belly-Fragrance” nennen. Habt Ihr auch einen Namen im Kopf?

Aber gibt es das? Kann ich meinen eigenen Duft kreieren? Man kann!

Anbieter findet Ihr z.B. im Internet.

Wenn Dein Baby dann auf der Welt ist, würde ich aber vom Einsatz von Parfums abraten, denn das “Parfum Mama” ist für die Kleinen das Beste und genau das, was sie brauchen.

Möchtet Ihr als frischgebackene Mama ab und zu doch nicht ganz auf einen schönen Duft verzichten, wählt einen dezentes Parfüm und benutzt Euer Haar als Duftträger.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Experimentieren und Kreieren.



Herzlichst, Silke



Samstag, 21. Januar 2012

Auszug aus "Das Fest der Geburt" - Frédérick Leboyer

Würden Sie mir nicht recht geben,
dass eine Frau sich erst dann zu ihrer vollen Schönheit entfaltet,
wenn sie liebt
oder wenn sie ein Kind erwartet?
Das Licht in ihren Augen ist untrüglich.
Es leuchtet in ihr,
still und ruhig.
Sie wird frisch wie eine Blume,
ihr Gesicht ist so zart
wie das Kind in ihr.

Auszug aus "Das Fest der Geburt" - Frédérick Leboyer


Donnerstag, 19. Januar 2012

Kaiserschnitt - Sectio ceasarea

Veni, vidi, vici.

- Gaius Julius Cäsar -

D​as wohl bekannteste Zitat Julius Cäsars.


Wisst Ihr , dass das Wort "Kaiserschnitt" auf den Namen Julius Caesar zurückzuführen ist? Der Legende zufolge war der römische Kaiser der Erste, der dank dieser Operation zur Welt gebracht wurde, und gab dem Eingriff damit seinen Namen.

Der Kaiserschnitt = Sectio Ceasarea ist ein hochsensibles Thema. Viele Frauen leiden unter der Tatsache, dass Sie Ihr Kind nicht natürlich gebären konnten, dass sie glauben versagt zu haben.

Lasst mich damit aufräumen. Erst einmal ganz wichtig ist es zu sehen, dass es ein Segen ist, dass wir den Kaiserschnitt kennen und anwenden können. Es gibt nun einmal Gründe, die gegen eine natürliche Geburt sprechen.

Ihr habt Euer Baby 9 Monate in Eurem Bauch getragen und versorgt. Für diese Tatsache allein schon gebührt Euch größte Hochachtung. Ihr könnt auch unter einer Kaiserschnittgeburt Eurem Kind mit auf die Welt helfen. Wendet z.B. die erlernte Atemtechnik an, sie versorgt Euer Baby prima mit Sauerstoff.

Gute Geburtskliniken werden dafür sorgen, dass der Ablauf nach der Geburt sich nicht wirklich unterscheiden wird, von dem Procedere einer Spontangeburt. Erkundigt Euch danach.
Lasst uns einmal ein paar Fakten ansehen.

Der Kaiserschnitt ist die operative Methode, ein Kind auf die Welt zu holen. Das Baby geht dabei nicht den natürlichen Geburtsweg durch die Scheide der Mutter, sondern wird mittels Bauchschnitt durch einen Arzt aus der Gebärmutter geholt. In Deutschland werden ca. 20% der Kinder durch einen Kaiserschnitt geboren. Dies kann unterschiedliche Gründe haben.

Zum einen können schon einige Zeit vor dem Geburtstermin Gründe dafür sprechen, ein Kind durch einen geplanten Kaiserschnitt zur Welt zu bringen. Beispielsweise wenn die normale Geburt wegen einem Missverhältnis des Beckens und der Kindsgröße unwahrscheinlich ist bzw. Komplikationen erwarten lässt. Bei schweren Erkrankungen der Mutter, vorausgegangenen Operationen an der Gebärmutter, einer vorliegenden HIV-Infektion (bei der das Kind sich bei der Geburt anstecken könnte) oder einer vor dem Muttermund liegenden Plazenta (Plazenta praevia) ist ein Kaiserschnitt unumgänglich.

Auf Seiten des Kindes können für einen Kaiserschnitt sprechen: geringes Geburtsgewicht (z. B. durch Frühgeburt), eine Erkrankung des Ungeborenen oder eine Lage, die eine Geburt auf natürlichem Weg unmöglich macht.

Ein Kaiserschnitt kann entweder vor Beginn der tatsächlichen Geburtstätigkeit oder während der laufenden Geburt durchgeführt werden, wenn eine Situation auftritt, in der das Leben des Kindes oder der Mutter gefährdet ist und die Geburt schnellstmöglich durchgeführt werden muss. Gründe sind z. B. ein Geburtsstillstand, völlige Erschöpfung oder mangelnde Kooperation der Mutter oder Komplikationen im Geburtsverlauf (beispielsweise ein Riss der Gebärmutter oder eine vorzeitige Ablösung der Plazenta, Fieber der Mutter). Beim Kind sind konstant abfallende Herztöne, das Einklemmen der Nabelschnur und damit verbundener Gefahr des Sauerstoffmangels für das Kind oder eine Lage, die den Eintritt in den Geburtskanal unmöglich machen, Gründe, sich für einen Kaiserschnitt „in letzter Minute" zu entscheiden.

Der Begriff des Notfall-Kaiserschnitts bezieht sich auf die Dringlichkeit, mit der der Eingriff durchgeführt werden muss, um das Leben von Mutter oder Kind zu schützen.

Der operative Eingriff dauert bis zu einer Stunde, die Mutter wird dazu entweder in Vollnarkose (nur bei Zeitnot) gelegt oder es wird eine Regionalanästhesie (Spinal- oder Periduralanästhesie) durchgeführt.

Der Schnitt erfolgt horizontal und in der „Bikinizone", das heißt, die Narbe wird später auch beim Tragen eines Bikinis nicht zu sehen sein. Die Bauchdecke wird Schicht für Schicht eröffnet. Als letztes wird die Uterusmuskulatur aufgeschnitten und das Baby herausgeholt. Der Operateur wird nun die einzelnen Schichten wieder vernähen, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Die äußeren Wundränder werden geklammert.

Verbreitet ist auch der so genannte Kaiserschnitt nach „Misgav-Ladach", einer sanfteren Methode, die nach einem israelischen Krankenhaus benannt wurde. Hierbei wird die Bauchdecke nicht komplett aufgeschnitten sondern teilweise stumpf eröffnet (gerissen und gedehnt). Es werden dann nur solche Gewebeschichten vernäht, für die das unbedingt erforderlich ist. Durch die ausgefransten (nicht glatten) Wundränder heilt die Wunde schneller und komplikationsärmer und ist mit weniger Wundschmerz verbunden. Weitere Vorteile für die Patientinnen sind: sie werden schneller wieder mobil und können normal essen. Die Methode kann auch bei weiteren Geburten per Kaiserschnitt durchgeführt werden.

Nach einem Kaiserschnitt wird die Mutter zunächst noch etwa 2 Stunden im Kreißsaal überwacht. Der frischgebackene Vater ist in dieser Zeit besonders gefragt. Er kann das Baby auf seine Brust legen, wenn die Mutter dazu noch nicht in der Lage ist und sich um das kleine Wesen kümmern, ihm das Gefühl geben, dass jemand für es da ist.

Ist die Frau bereits wach, sollte sie diese Zeit ebenfalls für eine erste Kontaktaufnahme mit dem Neugeborenen nutzen. Wenn die Mutter stillen möchte, kann sie das Kind anlegen. Auch wenn das Baby später nicht gestillt werden soll, ist es übrigens sehr empfehlenswert, ihm diese erste „Vormilch" zu geben. Sie enthält viele kostbare Stoffe, Antikörper für seine Abwehr und ist die beste Nahrung, die es im Moment verdauen kann. Der richtige Milcheinschuss in die Brust findet erst etwa am dritten Tag nach der Geburt statt.

Nach der Zeit im Kreißsaal wird die Mutter in die Wochenbettstation gebracht und kann in ein normales Bett wechseln. Die Zeit, die eine Frau benötigt, um wieder auf die Beine zu kommen ist unterschiedlich. Meist wird sich die Patientin nach ungefähr einer Woche (4 bis 8 Tage) so fit fühlen, dass sie das Krankenhaus verlassen kann. Es ist sinnvoll, dass sich in der ersten Zeit noch eine weitere Person bereithält, um der frischgebackenen Mutter zur Seite zu stehen.

Die Gebärmutter bildet sich nach einem Kaiserschnitt etwas langsamer zurück als nach einer natürlichen Geburt. Der Wochenfluss ist etwas geringer ausgeprägt, dauert dafür aber ein wenig länger.

Der Kaiserschnitt ist beendet, Euer Kind ist wohlbehalten auf der Welt und Ihr haltet Euer Kind im Arm! Ihr habt Großartiges geleistet, freut Euch, seid stolz! Und Euer Baby?

Nun ja, Veni, vidi, vici!


Herzlichst, Silke 





Samstag, 14. Januar 2012

Brief an mein Kind

Ich bin auf diese Worte einen unbekannten Verfassers gestoßen und möchte sie gerne als Kodex für alle Eltern verstehen. Sie haben mich sehr berührt.

Brief an mein Kind – Was ab und zu sein muss

An diesem Morgen werde ich lächeln, wenn ich Dein Gesicht sehe und lachen, auch wenn mir nach weinen zumute ist.

An diesem Morgen lasse ich Dich Deine Kleider selbst aussuchen und sagen, wie perfekt es aussieht.

An diesem Morgen werde ich die schmutzige Wäsche liegenlassen und mit Dir in den Park zum Spielen gehen.

An diesem Morgen lasse ich das schmutzige Geschirr in der Spüle und lasse mir von Dir zeigen, wie man Dein Puzzle zusammenbaut.

An diesem Nachmittag werde ich das Telefon ausstecken, den Computer ausschalten und mit Dir im Garten sitzen und Seifenblasen fliegen lassen.

An diesem Nachmittag werde ich Dich nicht anschreien und werde nicht genervt sein, wenn Du schon wieder ein Eis willst, ich werde es Dir einfach kaufen.

An diesem Nachmittag werde ich mir keine Sorgen darüber machen, was einmal aus Dir werden wird, wenn Du erwachsen bist.

An diesem Nachmittag werden wir Plätzchen backen und ich lasse sie ganz alleine von Dir formen, ohne es besser machen zu wollen.

An diesem Nachmittag gehen wir zu McDonald´s und kaufen zwei Happy Meals, damit wir beide ein Spielzeug haben.

An diesem Abend werde ich Dich in den Armen halten und Dir eine Geschichte darüber erzählen, wie Du geboren wurdest und wie sehr ich Dich liebe.

An diesem Abend werde ich Dich in der Badewanne plantschen lassen und mich nicht über die Pfützen ärgern.

An diesem Abend darfst Du ganz lange aufbleiben und wir sitzen auf dem Balkon und zählen die Sterne.

An diesem Abend werde ich mich ganz lange und ganz nah zu Dir kuscheln und meine Lieblingsfernsehsendung verpassen.

An diesem Abend, wenn ich mit meinen Händen über Dein Haar streiche, während Du betest, werde ich einfach nur dankbar sein für das größte Geschenk, das Gott mir gemacht hat.

Ich werde an die anderen Mütter und Väter denken, die ihre vermissten Kinder suchen,
die Mütter und Väter die an die Gräber ihrer Kinder gehen müssen, weil die Kinderzimmer leer sind, an die Mütter und Väter die in Krankenhäusern sitzen und zusehen müssen, wie ihre Kinder leiden und ihre Verzweiflung nicht hinausrufen dürfen.

Und wenn ich Dir einen Gute-Nacht-Kuss gebe, dann werde ich Dich ein bisschen fester halten, ein bisschen länger.
Dann werde ich mich bei Gott für Dich bedanken und ihn um nichts bitten.
Außer um einen weiteren Tag ....


- Unbekannter Autor -





Freitag, 13. Januar 2012

Kindersicherheit und Unfallverhütung – Elternkurse



Kathrin Hochmuth ist vielen bekannt durch die "Mami-Intiative", die sie mit großem Engagement aufgebaut hat.

Nun hat sie noch etwas Neues für Euch!

Ein, wie ich finde, sehr wichtiges Thema und deshalb mache ich Euch gerne in Kathrins Namen auf folgendes Angebot aufmerksam:



Kindersicherheit und Unfallverhütung – Elternkurse



Kathrin Hochmuth ist zertifizierte Kursleiterin, ausgebildet 11/2011 über die BAG - Mehr Sicherheit am Kind.


Alle Eltern, Großeltern, Tagesmütter, uvm. sind herzlich eingeladen, an diesen so wichtigen Themen teilzunehmen.


Die nächsten Termine finden am 25.01.2012 sowie 22.02.2012 ab 15:00 Uhr im
Beauty & Wellness-Studio “La Bellíssima”
Plattenhardter Straße 9
70794 Filderstadt-Bonlanden
statt!!



--> Anmeldungen & Fragen richtet Ihr bitte an kathrin.hochmuth@gmx.de.
--> Die Kursgebühr in Höhe von 35,00 Euro pro Person ist vor Ort bar zu bezahlen.
--> Maximale Teilnehmerzahl 10 Personen!
--> Kursdauer ca. 1 1/2 – 2 Stunden!




Zum Inhalt der Kurse:- Sind Unfälle überhaupt ein Thema? Daten und Fakten zu Kinderunfällen in Deutschland - Erfahrungsaustausch
- Was kann ein Kind in welchem Alter können? Die kindliche Entwicklung und die Entwicklung des Gefahrenbewusstseins
- Welche Unfälle sind typisch für welches Alter? Alterspezifische Unfallgefahren
- Maßnahmen zur Unfallverhütung
   - Sicherheitserziehung
   - Sicherheitsbewusste Verhaltensweisen
   - Normen und Gesetze
   - Sicherheitsartikel und Schutzausrüstung
Dazu kommt noch:
- Kinder im Verkehr
- Kinder & Wasser
- Kinder im Auto
- Kinder auf dem Fahrrad
- Säugling -> Wickeltisch
- Säugling -> Bettchen
- Säugling -> Schnuller
Und noch einiges mehr …


Leider passieren noch ZU VIELE Kinderunfälle, welche so einfach zu vermeiden wären.
Kathrin möchte gerne Aufklärung schaffen und Ihr Wissen an andere weitergeben. Über zahlreiches Interesse würde sich Kathrin sehr freuen.








Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand


Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand:
Du, große Hand, ich brauche dich,
weil ich bei dir geborgen bin.
Ich spüre deine Hand,
wenn ich wach werde und du bei mir bist,
wenn ich Hunger habe und du mich fütterst,
wenn du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen,
wenn ich mit dir meine ersten Schritte versuche,
wenn ich zu dir kommen kann,
weil ich Angst habe.

Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand:
Du, kleine Hand, ich brauch dich,
weil ich von dir ergriffen bin.
Das spüre ich, weil ich viele Handgriffe für dich tun darf,
weil ich mit dir spielen, lachen und herumtollen kann,
weil ich mit dir kleine, wunderbare Dinge entdecke,
weil ich deine Wärme spüre und dich lieb habe,
weil ich mit dir zusammen wieder bitten und danken kann,
ich bitte dich, bleibe in meiner Nähe und halte mich.



- Gerhard Kiefel -




Donnerstag, 12. Januar 2012

Daniela, 27, aus Hinte erzählt von ihrer ersten Schwangerschaft und der Geburt im Krankenhaus Emden




Stefanie von Stolzenburg, Künstlerin und Inhaberin des Ateliers Stolzenburg schrieb mich an, ob ich Interesse daran hätte, Erlebnisse rund um Schwangerschaft, Geburt und Eltern sein ihrer Kundinnen auf dem Blog hier zu veröffentlichen.

Na, und ob! Ich freue mich immer, über Input auch von anderer Stelle. So werdet Ihr hier öfter auch einmal etwas von anderen zu lesen bekommen.

Vielen Dank an Stefanie von Stolzenburg für die freundliche Überlassung des Artikels und selbstverständlich auch an die Beteiligten in dem Artikel! :-)

Viel Spass beim Lesen und wenn Ihr auf der Künstlerseite stöbern wollt, die findet Ihr hier:











Daniela, 27, aus Hinte erzählt von ihrer ersten Schwangerschaft und der Geburt im Krankenhaus Emden

Anna-Sophie kurz nach der Entbindung im Krankenhaus Emden
Erlebnisse meiner Schwangerschaft:
Für mich und meinen Verlobten Holger stand fest, dass wir beide für das „Eltern werden“ zunächst eine solide Basis schaffen wollten. Erst nachdem ein fester Arbeitsplatz vorhanden war, wir eine erste gemeinsame Reise nach Amerika unternommen hatten sowie ein eigenes Haus kauften, konnten wir „unbeschwert“ dem gemeinsamen Babywunsch entgegensehen.
So dauerte es beinahe 9 Jahre in einer glücklichen Beziehung, bis uns unsere Tochter „Anna-Sophie“ mit offenen Augen am 17.01.2011 begrül3te. Zwischen dem Beginn der Schwangerschaft und der Geburt gab es einige glückliche, aber auch traurige Momente, von denen ich hier erzählen möchte.
Nachdem wir bereits mehrere Monate erfolglos blieben und zahlreiche Schwangerschaftstest negativ in den Mülleimer wanderten, wurde meine Stimmung immer getrübter. Nun waren wir beide endlich soweit, dass wir einem Kind einen glücklichen Start in die Welt bieten wollten, doch es klappte einfach nicht so wie erhofft. Nachdem auch noch eine meiner Arbeitskolleginnen nach äul3erst kurzer Zeit des „Probierens“ schwanger wurde, brach ich bei meinem Freund in Tränen aus und empfand alles als so äul3erst ungerecht. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Ein Schwangerschaftstest eine Woche später bestätigte mir, dass auch ich bereits zu diesem Zeitpunkt schwanger war. Hier spielten mir meine Hormone wohl bereits einen kleinen Streich und so erfuhr ich am 16.06.2010 offiziell von meinem Frauenarzt, dass ich bereits in der 7. Schwangerschaftswoche bin.


Die nächsten Wochen verflogen nur so und stellten für mich und meinen Freund eine unvergessliche Zeit dar. Nur der 07.09.2010 wird uns beiden wohl immer in Erinnerung bleiben, da ich mit kurzweilig kräftigen Zwischenblutungen im Krankenhaus landete. Nach nervenraubenden Minuten, die uns wie Stunden erschienen, bestätigte uns die Hebamme, dass es dem Kind weiterhin gut geht und die Blutungen unkritisch wären. Zusätzlich stellten wir auf dem Ultraschallbild erfreulicherweise zu 100% fest, dass wir eine kleine Tochter bekommen werden. Völlig erleichtert über diese Nachricht und mit neuem Optimismus starteten wir damit in den nächsten Tag. Die Freude hierüber sollte allerdings nicht lange anhalten, denn bereits am Morgen des 08.09.2010 verstarb der Großvater von Holger im hohen Alter ohne gesundheitliche Anzeichen und hinterließ große Trauer bei allen Angehörigen.
Glücklicherweise wurde uns allen der Verlust durch die Vorfreude auf unsere, nun bestätigte, kleine Tochter erleichtert und so rauschten auch die letzten Schwangerschaftswochen wie im Fluge und ohne Zwischenfälle an uns vorbei. Noch am 02.01.2011, praktisch zum Start ins neue Jahr, formten wir meinen Babybauch durch einfache Gipsbinden nach. Was hiermit noch passieren sollte, das war uns zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht klar...
Zwei Wochen später zeigte sich, dass wir nicht viel länger mit dem Abdruck hätten warten dürfen, denn am Abend des 16.01.2011 um ca. 22:00 Uhr, wir saßen gerade vor der Finalfolge der 8. Staffel unserer Lieblingsserie „Scrubs“, kündigte sich Anna-Sophie ca. 3,5 Wochen zu früh mit plötzlich großen Schritten an. Meine Fruchtblase war gesprungen... Guter Dinge fuhren wir mit den bereits halb gepackten Koffern in das nahegelegene Krankenhaus nach Emden und baten an der bereits verschlossenen Tür um Einlass.
Während ein äußerst unerfahrener Assistenzarzt, welcher der Serie „Scrubs“ entsprungen sein könnte und namentlich Flachzange von mir getauft wurde, meine Daten sowie Vorerkrankungen aufnahm und uns bezüglich eines zu frühgeborenen Babys und damit verbundenen Gefahren stark beunruhigte, stellte die Hebamme bereits einen 7cm weit geöffneten Muttermund fest. Es ging dann damit für uns sofort in den Kreissaal weiter, wo mir Flachzange zwischen den Wehen beide Unterarme für den Zugang zum Tropf zerstach und letztendlich im Handgelenk mit seiner gefühlt unendlich dicken Nadel steckenblieb. Innerhalb von nur 2 Stunden erblickte Anna-Sophie dann am 17.01.2011 um 2:17 Uhr nachts auf natürlichem Geburtswege das Licht der Welt. Sie wog 3130 Gramm, war 49 cm groß und begrüßte ihre geschafften Eltern mit geöffneten Augen und einem lauten Geschrei.
Die 3 Wochen weniger im Mutterleib haben Anna-Sophie entgegen den Aussagen des Assistenzarztes überhaupt nicht geschadet, denn sie durfte im Gegensatz zu den 3 weiteren am 17.01.2011 geborenen Babys als Einzige bereits nach 3 Tagen das Krankenhaus verlassen.
Heute ist Anna-Sophie 3 Monate alt. Sie strahlt uns morgens mit weit geöffneten Mund an, brabbelt, schimpft und diskutiert mit ihrem Mobile und lässt den stolzen Eltern in aller Regel eine erholsame Nacht zum Durchschlafen.
Ein Lächeln für Mama



Daniela mit Anna-Sophie vor ihrem Bauchabdruck
























                             










Samstag, 7. Januar 2012

Eure Kinder

Für alle Eltern...


Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Es sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht
des Lebens nach sich selbst.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
und obwohl sie mit euch sind,
gehören sie euch doch nicht...

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,
aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben verläuft nicht rückwärts,
noch verweilt es beim Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder
als lebende Pfeile ausgeschickt werden.


- Khalil Gibran -